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Interview mit Jens Kostulski von CityDeal.de

19.02.2010 von Berkay

In den letzten Wochen habe ich vermehrt auf den Group-Shoppimg-Anbieter CityDeal hingewiesen. Heute feiert CityDeal sein 50tägiges Jubiläum. In einem Interview mit Jens Kostulski von CityDeal.de haben wir einmal nachgehakt, was es mit CityDeal auf sich hat.

Kleine Vorbemerkung unsererseits

Beim Group-Shopping handelt es sich um eine Variation des Liveshoppings, wie wir sie noch aus der Zeit der NewEconomy-Blase kennen (Letsbuyit). Der neue Hype zum Group-Shopping ist mal wieder in den USA entbrannt, wobei langsam auch deutsche Anbieter dem Modell des dortigen Platzhirsches Groupon [Gr(oup) (C)oupon] nacheifern.

Das Prinzip beruht dadrauf, dass täglich Geschenkgutscheine mit großer Ersparnis (um dei 50%) angeboten werden. Der Kauf findet dabei nur statt, wenn sich auch genug Abnehmer finden. Ist dies nicht der Fall, zahlt natürlich auch keiner.

Tipp: Für die ideenlosen Schenker unter euch kann das Group-Shopping Modell die Rettung sein!

Übrigens ist CityDeal nicht der einzige Group-Shopping-Anbieter in Deutschland. Meines Erachtens liegen sie aber derzeit weit vorne.

citydeal

Das Interview

Wer steckt eigentlich hinter CityDeal?

Hinter CityDeal steckt die CityDeal GmbH, die wiederum von der  Rocket Internet GmbH, einer Beteiligungsfirma der Samwer Brüder, gegründet wurde. Rocket Internet besteht bereits seit mehreren Jahren und hat bereits bekannte Marken wie Zalando, eDarling, betreut.de, Toptarif oder eCareer aufgebaut. Mit Arnt Jeschke gibt es derzeit einen Interimsgeschäftsführer.

Können Sie uns ganz kurz die Geschäftsidee von CityDeal beschreiben?

Auf CityDeal.de, dem Anbieter für lokale Preisvorteile, kaufen Internetnutzer Gutscheine für Aktivitäten in ihrer Stadt bis zu 50 Prozent
günstiger. Der niedrige Preis wird möglich, indem die Anbieter im Voraus festlegen, wie viele Käufer nötig sind, damit ein CityDeal zustande kommt. Finden sich genügend Käufer, erhält jeder den Gutschein zum günstigen Preis. Sollte die Nachfrage einmal zu gering sein, findet der Deal nicht statt und die Nutzer tragen keinerlei Kosten.


Wie sind Sie auf diese Idee gekommen?

Die Idee zum Geschäftsmodell stammt aus den USA. Dort wird es seit November 2008 sehr erfolgreich praktiziert. Die Idee, dass  Internetnutzer
ihre Macht als Käufer bündeln können und dadurch Angebote von z.B. Restaurants aus ihrer Region zu äußerst günstigen Preisen erhalten,  war
in den Augen von Mitbegründer Ronny Lange äußerst  spannend. Die gute Resonanz unter den den Internetnutzern in den ersten 50 Tage nach dem Launch Anfang Jamuar 2010 zeigt, dass er mit dieser Ansicht nicht der Einzige war.

Wie wurde die Idee in den ersten Tagen angenommen?

Sehr gut. Die starke Nachfrage war doch sehr überraschend, zumal es am Anfang in Deutschland nichts Vergleichbares gegeben hat. In unserer
deutschlandweiten Starbucks-Aktion, bei der wir für 3 Euro Starbucks-Gutscheine im Wert von 5 Euro angeboten haben, konnten wir einen
deutlichen fünfstelligen Umsatz erwirtschaften.

Wie schätzen Sie das Entwicklungspotential in den nächsten Wochen und Monaten ein?

Wir haben noch einige super attraktive Angebote in der Pipeline, die in den nächsten Tagen und Wochen raus kommen werden. Die Kombination aus Qualität und Ersparnis wird dazu führen, dass unsere Deals bei unseren Kunden langfristig Anklang finden. Gleichzeitig weiten wir unser Angebot in vielerlei Sparten aus.

Was tun Sie, um CityDeal bekannt zu machen?

Der perfekte Weg ist natürlich die Mund zu Mund Propaganda. Darum probieren wir jeden Tag einen noch besseren Deal unseren Kunden
anzubieten. Das mag sich abgedroschen anhören, aber nur so werden wir uns auf Dauer auf dem Markt durchsetzen. Und genau das wollen wir.

Welche Neuerungen planen Sie in den nächsten Monaten?

Wir werden in den nächsten Wochen versuchen, weiter an unseren Deals zu arbeiten und diese zu verbessern.. Das funktioniert nur, wenn wir von
unseren Kunden Feedback bekommen. Dazu werden wir demnächst einen Blog einrichten, bei dem uns unsere Kunden Anregungen und Wünsche besser mitteilen können. Unser Geschäftsmodell sieht vor, dass unsere Angebote immer nur einen Tag aktiv sind. Die Gefahr, dass Leute ein für sie sehr interessantes Angebot verpassen, ist sehr groß. Aus diesem Grund, werden wir neben unseren Newsletter einen RSS-Feed anbieten. Gleichzeitig bauen wir Communities auf den wichtigsten sozialen Plattformen auf, um noch direkter mit unseren Kunden kommunizieren zu können.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg.

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  • 2 Antworten zu “Interview mit Jens Kostulski von CityDeal.de”

    1. Alexandra schreibt:

      Für alle die sich einen gesamten Überblick über die Groupon Größen Deutschlands verschaffen wollen empfehle ich http://www.tagesangebote.de
      Aufgeräumt und einfach.

      Viel Spaß

      Alex

    2. weblike schreibt:

      heißt das Ganze nun “groupon”?

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